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Phytoöstrogene helfen gegen Hitzewallungen und Osteoporose

Seit langem ist bekannt, dass bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe eine dem weiblichen Hormon Östrogen ähnliche Wirkung zeigen. Bei Hormonmangelzuständen infolge der Wechseljahre können sie erfolgreich eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern. Dänische wissenschaftliche Studien haben erbracht, dass fermentierter Rotklee-Extrakt Hitzewallungen und Osteoporose reduziert.

Im Zuge der Wechseljahre geht die körpereigene Östrogenproduktion immer mehr zurück. Ein Ausbleiben des Hormons hat entsprechende Folgewirkungen, die als Wechseljahresbeschwerden beschrieben werden, darunter Hitzewallungen, nervöse Verstimmungen, Herzjagen, Gewichtszunahme und ein Abbau der Knochendichte (Osteoporose). Zwar lassen sich die Beschwerden durch Hormonersatztherapien behandeln, allerdings haben Studien gezeigt, dass damit das Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebs ansteigt.

Pflanzlich, wirksam und ohne Risiko

Eine Alternative sind pflanzliche Inhaltsstoffe mit hormonähnlicher Wirkung, die so genannten Phytoöstrogene. Man findet sie vor allem in Soja und Rotklee. Zwei Patientenstudien des Universitätsklinikums Aarhus (Dänemark) unter der Leitung von Prof. Dr. Per Bendix Jeppesen haben für milchsäurefermentierten Rotklee-Extrakt (Prüfpräparat Herrens Mark Rotklee-Extrakt) gezeigt, dass Hitzewallungen gelindert und das Risiko für Osteoporose gesenkt werden konnten. Die randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studien entsprechen höchstem wissenschaftlichem Standard. An der ersten Studie nahmen 60 Frauen mit schweren Wechseljahresbeschwerden teil, von denen 31 den Rotklee-Extrakt und 29 ein Placebopräparat erhielten. Im Vergleich zur Placebogruppe sanken bei der Rotklee-Gruppe die Anzahl der Hitzewallungen um 23 Prozent, die Schweißbildung um 40 Prozent. Ähnlich positiv fielen die Ergebnisse hinsichtlich des Osteoporose-Risikos aus. Dabei wurden 85 Frauen untersucht, die an Osteopänie (einer Vorstufe der Osteoporose) litten. Knochen-Scans zeigten bei der Rotklee-Gruppe einen signifikant geringeren Verlust an Knochendichte. Eine Gruppe erhielt zur Stärkung des Knochengewebes Kalzium, Magnesium und Vitamin D, die andere zusätzlich zweimal täglich 50 Milliliter des Rotklee-Extrakts.

Die als Phytoöstrogene bezeichneten Isoflavone im Rotklee weisen gegenüber Östrogenen, die bei der Hormonersatztherapie eingesetzt werden, klare Vorteile auf. Sie binden im Körper an bestimmte Östrogen-Rezeptoren, die nicht im Gewebe von Brust, Eierstöcken und Gebärmutter zu finden sind, sondern z.B. im Knochengewebe. Somit können die Isoflavone den knochenschützenden Effekt von Östrogen ausüben, allerdings ohne das Krebsrisiko, das mit konventionellen Hormontherapien einhergeht. Die Unbedenklichkeit von Isoflavonen aus Rotklee wurde bereits in einer Reihe von Studien belegt und auch von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt.

Entscheidend für die bessere Wirksamkeit ist die Aufbereitung des Rotklee-Extrakts. Mit Milchsäurebakterien versetzte und fermentierte Produkte erleichtern die Bioverfügbarkeit. Die in der Pflanze gebundenen Glykoside (Zuckerstoffe) werden durch die Milchsäurebakterien abgebaut, dadurch werden sie vom Darm besser aufgenommen und verwertet. Eine vergleichende Auswertung von Studien zur Behandlung von Knochenverlust in und nach den Wechseljahren mit Isoflavonen, durchgeführt von einem Forscherteam der Universitätsklinik Aarhus, hat deshalb den Fokus vor allem auf die Wirksamkeit einer Behandlung mit diesen aglykonen Isoflavon-Präparaten gelegt. Zugleich unterstützt fermentierter Rotklee-Extrakt, der in dieser Formulierung allein vom dänischen Hersteller Herrens Mark (erhältlich im Reformwaren-Fachhandel, Naturkostladen sowie unter www.trautwein-naturwaren.de) angeboten wird, eine gesunde Darmflora und eine gute Verdauung.

Bildnachweis: abloom / iStock/Thinkstock

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